Impassable (03/08)

In aller Frühe bei Niedrigwasser passieren wir die letzte kritische Furt durch die Sylgja. Nachmittags ist der Wasserstand schnell mal 30-40cm höher – und dann mit ca. 100cm und hoher Strömung für uns nicht sicher passierbar. Das Hauptproblem ist das man das Gewässer nicht mehr mit Wathosen erkunden kann.
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Noch vor dem Frühstück erreichen wir das Ende der F229 bei Jökulheimar – ob das Schild der Furt durch die Tungnaa oder unserer Strecke gilt haben wir nicht feststellen können
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Zwei mal die Woche kommen Bergretter zur Schutzhütte Jökulheimar – gut wenn man es bis dorthin schafft…
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Svedja (02/08)

Die erste der beiden großen Furten. Über 500 Meter breit. Nachmittags beim höchsten Wasserstand. Ziemlich beeindruckend.
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Im Wasser treiben Bierfass große Eisbrocken. Die Vorstellung die Vollkasko eine Kollision mit einem Eisberg zahlen zu lassen führt zu grossem Gelächter. Das Wasser ist aber bis über hüfthoch und die Strömung so heftig dass auch mit Skistöcken kein durchkommen ist.
2 Kilometer stromab brauchen wir 1 Stunde um eine Passage zu finden.
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Um die erkundete Route exakt zu treffen errichten wir auf jeder Insel kleine Steinmänner
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Richtung Jökulheimar (02/08)

Es ist unklar ob wir die großen Furten bei Kerlingar passieren können. Da wir genügend Treibstoff haben um auch den Rückweg antreten zu können, ignorieren wir die Aussagen von einem Isländer der die Route vom hörensagen als unpassierbar erklärt hat.
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Unproblematisch – wenn man vorher mit der Wathose den Untergrund erkundet hat
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Hotpot Snapadalur (01/08-02/08)

Noch einsamer als der Wasserfall am Anfang der Reise ist der heisse Bach im Snapadalur. Bei unserer Ankunft ist nur ein kleiner Tümpel für maximal 2 Personen vorhanden. Ein weiterer Pool ist noch in Umrissen zu erkennen. Wir packen unsere Klappspaten aus und bauen uns einen Pool für 4 Personen.

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Das Ergebnis am nächsten Morgen
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Snapadalur
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Tal der Hoffnung (01/08)

Vom Laugafell fahren wir am frühen Nachmittag Richtung Vonarskard.
Laut Eva, der Isländerin die in Franks “Tide.dk” die Urlaubsvertretung macht, bedeutet Vonarskard so etwas wie “Tal der Hoffnung”. Hierher verirrt sich kaum ein Tourist – ja, wir zählen uns auch zu den Touristen ;-)

Wasserfall am Skjalfandafljot (es wird wieder kühler)
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Der Eingang zum Tal
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Erste ernsthafte Furt mit weichem Schwemmsand
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Die Sicherheitsbeauftragten
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Tanken – bei Verbräuchen von 15-17 Litern auf 100km reicht eine Tankfüllung nicht für eine ausgiebige Hochlanddurchquerung.
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